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Kunst

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Kunst Artikel

Der Begriff Kunst genannt heute in dem engeren Sinne die Elemente der menschlichen Kultur, die nicht primär durch ihre Zweckmäßigkeit, sondern durch ihre begriffene Ästhetik Wert für den Menschen entfalten. In dem weiteren und früher gebräuchlichen Sinne genannt er die Kunstfertigkeit, also auch Dinge der menschlichen Kultur, die zweckmäßig sind und gerade durch ihre Zweckmäßigkeit eine über die Funktion herausgehende Schönheit entwickeln, wobei Kunst in dem engeren Sinn dann als schöne Künste genannt wird. Dieser Artikel beschäftigt sich mit Kunst in dem engeren Sinne, die Kunstwerke hervorbringt.

Im Bergbau wurde bis in das 19. Jahrhundert die technische Ausrüstung, insbesondere Pumpen, Förderanlagen und Kraftübertragung, als bergmännische Kunst genannt.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Aphrodite. Eine Feier der Sinne. auch für nicht-köche auch für nicht-köche ein erlebnis dieses buch zu lesen! es steht soviel interessantes darin, das man sich am liebsten dauernd notizen machen möchte! leider ist es in einer sehr kleinen schrift gedruckt - darum ca. 4 sterne.

Der heutige Kunstbegriff entwickelte sich aus dem Begriff der oben angeführten Kunstfertigkeit, welcher wiederum aus "Kenntnis" in dem Sinne von Wissen und Weisheit entstand.

Primär hat Kunst also nichts mit "technischer" Könnerschaft desjenigen zu tun, der künstlerisch tätig ist; so ist der Ausspruch des Malers Max Liebermann (1847-1935) "Kunst kommt von Können, käme sie von Wollen, so würde sie Wulst heißen" immerhin etymologisch falsch.

Buch-Tipp: Bausteine der kindlichen Entwicklung Ein Buch, das sich lohnt zu lesen. . . Das Buch "Bausteine der kindlichen Entwicklung" wurde mir als Grundlage für die Pädiatrie in der Ergotherapie empfohlen. Ich habe es nicht bereut, mir das Buch gekauft zu haben. Es enthält viele wichtige "Hintergrund-Informationen" über die gestörte und ungestörte Entwicklung von Kindern,...

Geschichte

In ihren Anfängen seit der Menschwerdung ist "Kunst" häufig untrennbar mit "Arbeit" und "Spiel" verbunden. Historisch entwickeln sich die Künste aus ihrem Beitrag zur materiellen Organisation von Kulten und Ritualen. Ihr zentrales Moment ist zunächst die Epiphanie, die spätestens mit der Neuzeit und der beginnenden Säkularisierung westlicher Gesellschaften in eine Krise gerät.

huhu

Buch-Tipp: Begriffsschrift und andere Aufsätze Epochales Werk! Freges "Begriffsschrift" aus dem Jahr 1879 ist neben der "Analytica Priora" von Aristoteles das bedeutendste Werk der gesamten Logikgeschichte. Damit beginnt die moderne Logik.

Gliederungen

In klassischen Verständnis unterschied man die Sieben Freien Künste (artes liberales), bestehend aus dem Trivium und Quadrivium, die gegenüber den mechanischen Künsten höher geschätzt wurden: Grammatik, Dialektik, Rhetorik; Geometrie, Arithmetik, Astronomie und Musik.

Die Unterscheidung von Kunst, Handwerk und Wissenschaft bildete sich erst seit Ende des 18. Jahrhunderts heraus.

Nach heutigem Verständnis gliedert sich die Kunst in die Teilbereiche Bildende Kunst (Architektur, Bildhauerei, Fotografie, Graphik, Malerei und Kunstgewerbe), in die Darstellende Kunst (Film, Theater, Tanz), sowie in Musik und Literatur. Grenzüberschreitungen zwischen diesen Disziplinen sind häufig und in dem Wesen der Kunst als kreative Äußerung selbstverständlich.

In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts trennten sich das Kunstgewerbe, in dem Sinne von künstlerischem Hervorbringen von Gebrauchswerten (Werkbund Streit ) und das Design, in dem Sinne von planvollem Handeln für industrielle Zwecke. Das Design war eine ganz wesentliche kulturelle Kraft in der Moderne und der aufkommenden Postmoderne. Unsere gestalteten Lebenswelten und ihre Artefakte repräsentieren das symbolische Arsenal jeder sozialen Differenzierung.

Buch-Tipp: Bildung. Ein Essay Bildung zwischen Gesellschaft und Schulalltag Bildung ist zur Zeit wieder ein viel diskutierter Begriff. Von Hentig versucht diesen Tatbestand, den gesellschaftlichen bzw. politischen Einfluss, darzustellen. Für ihn spielen andere Wege zu dem unterrichtlichen Alltag eine große Rolle. Er zeigt jedoch auch neben seiner Kritik an der Bildungspolitik...

Kreativität

Kunst ist das Ergebnis menschlicher Kreativität, eine schöpferische Leistung des Menschen. Dies lässt sich schwer "dingfest" machen, da jeder Künstler seine eigenen Vorstellungen von Kunst und seine eigene Herangehensweise an kreativ-künstlerisches Handeln hat. Der ästhetische Wert eines Kunstwerkes basiert auf gesellschaftlicher Übereinkunft oder beruht auf einem Bruch mit derselben. Trotzdem kann man sagen, dass Kunst zugleich der Prozess des künstlerischen Schaffens und dessen Ergebnis, das Kunstwerk, ist. Das Wort Werk ist durch Kant geprägt worden, wie auch Original und Genie. Um Kunst kommunizierbar zu machen gebraucht man Medien (Bilder). Man unterscheidet zwischen "innere" und "äußere" Bilder. Ein inneres Bild ist zu dem Beispiel die Sprache, Vorstellung und die Idee, ein äußeres Bild beispielsweise ein Stuhl, ein Automobil oder irgendein Ding. Kunst ergibt sich aus der Wahl eines bestimmten Mediums, aus festgelegten Regeln für den Gebrauch des Mediums und aus besonderen Vorstellungen und Werten, die bestimmen, was durch das jeweilige Medium in einer dem Medium angemessenen Weise ausgedrückt werden soll, zu dem Beispiel welche Ideen, welche Wertanschauungen, welche Gefühle zu dem Ausdruck zu bringen sind. Der amerikanische Maler Ad Reinhardt führt den Begriff in das absurde, indem er sagt: ,,Kunst ist ca. als Kunst Kunst. Alles andere ist alles andere". Es ist also unnütz, Kunst definieren zu wollen. Besser ist es, zu hinterfragen, wofür sie gut ist und was sie bewirken kann.

Buch-Tipp: Biologie Oberstufe. Nerven, Sinne, Hormone. Mit ausführlichem Lösungsteil (Lernmaterialien) Top Durch dieses Buch wird man leicht verständlich in die Tiefen der Biologie geführt, die so manches Schulbuch nicht hergibt.

Siehe auch

Stilrichtungen in der Kunst, Kunstfreiheit, Kunstgewerbe, Akademie der Künste (Berlin), Kunstgeschichte, Kunsthistoriker, Kunstpädagogik Digitalkunst Duktus

Buch-Tipp: Das Unendliche. Mathematiker ringen um einen Begriff: Mathematiker Ringen Um Einen Begriff Verständliches Werk eines Mathematikers Taschner legt in seinem Buch die grundlegenden Merkmalen der Unendlichkeit dar. Der geschichtliche Hintergrund und die auffrischende Schreibweise lässt ein flüssiges lesen zu. Die Anekdoten über die großen Mathematiker wie z. B. Newton, Galilei lassen das Verständnis für die mathematischen Probleme...

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